Dienstag, 25. Dezember 2012

Love Is All You Need

"Love Is All You Need" ist ein Liebesfilm. Eine Romanze. Mit einigen wirklich komischen Momenten. Das unterscheidet diesen Film von sog. Liebeskomödien, wo der meist eher billige Humor fast überwiegt. Genau der richtige Film für Weihnachten. 

Ida (Trine Dyrholm) hat Krebs. Kurz vor der Hochzeit ihrer Tochter erwischt sie ihren Ehemann beim Seitenspung und entscheidet sich allein zur Hochzeit nach Italien zu fliegen. Dort soll das Fest stattfinden, in einer alten Villa, die dem Vater des Schwiegersohnes gehört. Am Flughafen hat sie dann jedoch einen Autounfall und Philip (brilliant: Pierce Brosnan) ist alles andere als begeistert, als er die Mutter seiner Schwiegertochter so kennenlernen muß... So weit so klischeehaft (wenn auch toll gespielt). Doch so richtig geht es erst los als der verwitwete Philip Ida beim Schwimmen im Mittelmeer sieht: Ohne Badeanzug, ohne Perücke (Chemotherapie!) und mit einer häßlichen Narbe an Stelle einer Brust. Er sieht sie alles andere als mitleidig an, er sieht nur eine nackte (und attraktive) Frau. Ida muß ihn bitten sich umzudrehen und fast wie ein kleiner frecher Junge antwortet er "Ich habe doch gar nicht hingeschaut." Natürlich verlieben sich die beiden, doch erstmal geht es an die Hochzeit: Idas Mann taucht auf (samt Geliebter), dann ist da die Schwester von Philips verstorbener Frau, die ganz klar ein Auge auf ihn geworfen hat. Naja, und zwischen den angehenden Eheleuten läuft es auch nicht gerade rund...

Wie gesagt: Ein Liebesfilm. Aber keine Schmonzette. Alle Schauspieler wirken extrem echt, Pierce Brosnan (ohnehin sträflich unterschätzt) spielt den anfangs nur genervten und leicht ätzenden Geschäftsmann locker und selbstverständlich, Trine Dyrholm nimmt man die trotz aller Schicksalsschläge immer muntere Friseuse ebenfalls ab. Bis in die Nebenrollen famos besetzt bietet "Love Is All You Need" beste Unterhaltung, nicht nur während der Feiertage!

Samstag, 22. Dezember 2012

U2 (05.06.1992)


Vorspiel
Ende 1991 wurde ich endgültig zum Fan. Bisher hatten mich U2 eher kalt gelassen. OK, das Album "The Joshua Tree" bzw. dessen Singles gingen schon ziemlich ins Ohr, aber irgendwie hatte ich damals kein Ohr für diese merkwürdige Band. Das sollte sich ändern. Zunächst kaufte ich eine CD namens "Rotterdam" mit Aufnahmen aus Rotterdam (ach was!) und Amsterdam. Durchgängig eher miserable Klangqualität, aber irgendwie machte diese CD Spaß. Ich nahm eine Auswahl davon auf eine Cassette auf und dudelte das Ding in meinem Käfer rauf und runter. Dann kam "The Fly".

Original Island/BMG CD-Single 664 728


"The Fly" war die erste Single aus einem Album namens "Achtung Baby". Liest sich nicht nur merkwürdig - damals war es auch so. Ich hörte die Diskussionen um "The Fly" lange bevor ich das Lied erstmals im Radio vernahm. Und: Ehrlich, ich fands gar nicht so schlimm. Eher... abgefahren. Anders. Neu. 

Etwas später war ich mit einem damaligen Freund im örtlichen Radio- und Fernsehhandel. Dort kaufte man damals auch seine Musik, denn der Laden hatte freundlicherweise ein paar (oder besser: ein Paar) Regale aufgestellt mit den jeweils halbwegs aktuellen Titeln. Ich hatte nicht genug Geld dabei und so lieh er es mir um die CD-Singles von "The Fly" und "Mysterious Ways" zu kaufen. Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube das Album (eben "Achtung Baby") wurde auch gleich mitgekauft. Zu Hause angekommen wurden erst die Singles angehört. Noch immer gehört der "Lounge Fly Mix" zu meinen Favoriten wenn es um U2-Remixe geht. Die "Mysterious Ways"-CD enthält nicht weniger als 5 Versionen des Songs. Der Mix von Apollo 440 ist irgendwie der coolste, weil er so völlig anders ist als das eigentliche Lied. Wo zum Henker sind die Gitarren geblieben?
Aber dann machte ich mich an das Album. Und schon der 1. Song haute mich um. "Zoo Station" rammte mich wie eine U-Bahn und schleuderte mich in die Galaxie Uhzwei wo Lebewesen "Bono" oder "Edge" heißen und sich einen Dreck um ihr Geschwätz von früher scheren. Ging es noch cooler? Vermutlich nicht. Ich erinnere mich jedoch daran gedacht zu haben: "Wie wollen die das live spielen?" Die Rotterdam-CD hatte ich noch in den Ohren - recht handgemachter Rock. Geradlinig, spaßig. Aber vielleicht auch etwas gestrig. Vor allem wenn man sich anhörte was im Rock jetzt offenbar möglich war. Und nichts anderes war "Achtung Baby": Alle Möglichkeiten. Zugleich. Jetzt. Und dann der zweite Gedanke: "Wenn die auf Tour kommen gehe ich hin!".


Tourprogramm


Höhepunkt
Um zu verstehen wie einprägsam dieses Konzert gewesen ist muß man versuchen sich in das Jahr 1992 zurückzuversetzen. Es gab kein Internet und somit hatte man (wenn überhaupt) nur wenige Photos von aktuellen Konzerten gesehen und noch weniger (um nicht zu sagen: gar keine) bewegten Bilder. Heute ist es fast schon normal im Vorfeld zu wissen was eine Band am Abend spielen wird, da man die Setlists der letzten 20 Konzerte 100 mal gelesen hat. Damals gab es das nicht. Man hatte ein Album, vielleicht die Singles und dazu noch die Videos (Dank MTV*). Also fuhr man voll echter Vorfreude zu einem Konzert. So auch ich. Damals hatte ich einen roten VW Käfer, und mit diesem überholte ich an jenem schwülen Sommertag zunächst einen osteuropäischen Bus. Vom Hinterfenster dieses Busses winkten ein paar verschwitzte Jungs herunter. Cool zeigte ich ihnen das "V"-Zeichen (welches sie sofort erwiderten) und war mit meinen 44 PS an ihnen vorbei. 
Die Schwüle wurde drückender und in Dortmund angekommen regnete es leicht, aber der Regen brachte keine echte Abkühlung. Die Fans quetschten sich unter das Vordach der Westfalenhalle und jemand lief "I'm ready..." brüllend an mir vorbei. Drinnen erstmal zum Verkaufsstand der Devotionalien: Tourprogramm und T-Shirt. Das natürlich coolste Shirt überhaupt: Schwarz mit "U2" auf der Brust und dem "ZOO TV TOUR" Logo im Nacken. Dann schnell in die Halle, denn die Vorband spielte schon: Fatima Mansions. Punk? Pubrock? Jedenfalls "Only losers take the bus". Soso lala. Während der Umbauphase konnte ich die Halle und Bühne erst richtig in Augenschein nehmen. Auffälligstes Dekor: Ein von der Hallendecke hängender Trabbi über einer kleinen Bühne in der Hallenmitte. Was zum Teufel...? Und sitzen da tatsächlich Leute HINTER der Bühne?



Dunkelheit, dubiose Geräusche... Bildschirme flackern auf und zeigen Bilder oder Bilderrauschen oder beides zugleich. Was zum Teufel...? Doch es bleibt keine Zeit um nachzudenken, denn Edge zerreißt die Luft mit seiner Guitahre. Ja, das ist "Zoo Station"! Nachdem Bono im hinteren Bühnenteil vor den Bildschirmen hermarschiert steht er plötzlich in der Bühnenmitte: "I'm ready!..." Jawollja. Und weiter gehts mit "The Fly". Und wieder: The Edge! Sein Solo mäht das Publikum nieder und bis heute schwöre ich Stein und Bein, daß niemand aus dem Publikum enttäuscht nach Hause gegangen wäre wenn das Konzert hier geendet hätte. Doch die Band hat gerade erst Fahrt aufgenommen. Bono grüßt das Publikum "Erst der Regen.. und dann die Hitze!" - weiter mit "Even better than the real thing". Ja spielen die denn das ganze Album durch? Fast! Nach 8 oder 9 Songs wandert die Band auf die bereits erwähnte kleine Bühne (B-Stage, später nachgemacht von den Rolling Stones und anderen) und beginnt mit dem Greatest Hits-Teil. Der beginnt mit Akustikguitahren und wird kurz unterbrochen von "Satellite of love". Bis auf Bono verläßt die Band die B-Stage, wobei sich Larry das Seil des von der Decke hängenden Trabbis schnappt und das Auto in Bewegung versetzt. 



Der Trabbi glänzt und glitzert wie eine Diskokugel (oder ein Satellit?) und markiert im Konzert einen ..äh.. Wendepunkt (zur Symbolik des Trabbis im Kontext von U2 siehe auch zahlreiche Interviews mit Anton Corbijn): Danach wird das Gaspedal nochmal durchgetreten, die Band hebt fast ab: "Bad", "Bullet the blue sky" und "Running to stand still", wo Bono wieder einsam auf der B-Stage steht und seine Mundharmonika malträtiert während er von Nebel eingehüllt wird. Plötzlich beginnt "Where the streets have no name" .. auf den Bildschirmen sieht man die U2 der End-80er in der Wüste umherlaufen. Ist das wirklich die Band die ich da gerade höre.. ach was, erlebe?



Nachspiel
Nach dem Konzert war ich wie betäubt. Ehrlich! Ich wankte eine Treppe hinab, flackernde Bilder vor Augen und tausend Eindrücke auf einmal verarbeitend. Ich trat jemandem auf den Fuß und merkte es kaum. Erst sein "Ey" ließ mich aufwachen: "Entschuldigung" murmelte ich und wankte weiter. Jemand tippte mir auf die Schulter. Woher ich das T-Shirt hätte? "Da hinten ist so ein Stand...", ich zeigte in eine unbestimmte Richtung und ging weiter. Was zum Henker hatte ich da gerade erlebt? Jemand verkaufte VHS-Cassetten des Auftritts vom Vortag. Gekauft. Zufrieden ging ich zu meinem Käfer. 

Bis heute ist dieses Konzert mein Lieblingskonzert. Die DVD "ZOO TV Live From Sydney" kommt halbwegs an das heran was ich in Dortmund gehört und gesehen habe. Das liegt sicher daran, daß ich vorher nie so etwas gesehen hatte. Und da ging es wohl nicht nur mir so. Das Zusammenspiel (oder eben das Gegeneinander) der Musik auf der einen und der Videos auf den Bildschirmen auf der anderen Seite war bahnbrechend (ich finde kein anderes Wort). Bisher hatte man auf den Leinwänden immer nur die Künstler gesehen, jetzt zeigte man Bilder um die Lieder zu unterstützen und/oder um die Band anzuspornen sich noch etwas mehr ins Zeug zu legen weil sie sonst niemand beachtet. Was für eine geniale Idee!

Mit der nächsten Tournee wurde es noch etwas größer und mit der übernächsten (fast) zu groß. Es sollte bis 2001 dauern, bis U2 wieder ein wirklich mitreißendes Konzert spielen sollten. Aber das ist eine andere Geschichte. 




U2 Offiziell Online
U2 Fanseite (Deutsch)
Das coolste U2 T-Shirt überhaupt!



* MTV = Music Television. Der Sender zeigte damals fast ausschließlich Musikvideos, Interviews mit Musikern, Live-Im-Studio-Auftritte von Musikern und überhaupt sehr viel Musik. Auch das ist heute wohl unvorstellbar?!


Sonntag, 16. Dezember 2012

Prince & The New Power Generation (24.05.1992)



Prince hatte damals einen ziemlichen Lauf. Der Multiinstrumentalist hatte "Diamonds And Pearls" veröffentlicht - vielleicht eins seiner schönsten Alben. Die Singles "Cream" und "Get Off" wären auch heute noch echte Hits. Das folgende (unbetitelte) Album wieß schon auf Eskapaden à la "0)+>" (oder so ähnlich) hin. 1992 jedoch gab es noch gar keinen Grund am Genie des kleinen Mannes zu zweifeln. Sein Konzert der "Lovesexy"-Tour wurde im (Privat-)Fernsehen gezeigt und wer es aufgezeichnet hatte wurde ständig darum gebeten es mal auszuleihen. Kurz: Prince mußte man gesehen haben! Ich selbst war und bin kein großer Fan, doch ein damaliger Freund wollte unbedingt zu diesem Konzert und ich war aufgeschlossen genug um mit ihm und seiner Freundin mitzufahren (leider wollte er mir einen ähnlichen Gefallen im Juni nicht tun....).
Das Konzert wurde von einer der zahlreichen für den Nicht-Fan namenlosen musikalischen Spielgefährtinnen des Prince eröffnet. Ich meine mich zu erinnern, daß es Carmen Electra gewesen ist (doch das ist unbewiesen). Die Musik war jedenfalls eine bunte Mischung aus Pop und Funk und Dance und allem was dazu angetan ist weiße Ärsche zum wackeln zu bringen. Höflicher Applaus - mehr nicht. Das sollte sich dann bei Prince natürlich ändern. Der kleine (ja: winzige!) Mann hatte die Masse der Fans im Griff. Sogar auf den Rängen wurde getanzt (wenn einen nicht die hinter einem sitzenden Leute aufforderten sich bitteschön hinzusetzen!). Deutschland und Funk geht halt nicht zusammen. Sehr viel drumherum und mittendrin erinnere ich nicht. "Sexy M.F." wurde gespielt - was meinen sonst eher unterdrückt wirkenden Freund gefreut hat, konnte er hier doch ein unanständiges Wort herausposaunen. Und sonst? Ach ja, neben der Bühne waren zwei Leinwände aufgebaut. Da hat man -wenn ich es richtig erinnere- jedoch nicht die Künstler auf der Bühne gesehen. In der Umbaupause gab es Slogans, Songtitel usw., wobei insbesondere "7" die Fans immer wieder zu Jubelschreien animiert hat. "7". 7 Minuten noch? 7 Sekunden? Oder was? Natürlich ein Songtitel von 0)+> (oder so). Schönes Lied. Aber das wußte ich Ignorant damals noch nicht. Auch konnte ich nicht ahnen, daß nur etwa zwei Wochen später alle bisher erlebten Konzerte dieser Größenordnung nicht viel mehr als miese Dorffeste gewesen waren. 

Montag, 10. Dezember 2012

Winter! (09.12.2012)






Wegen einer Erkältung habe ich mich nicht aus dem Haus getraut um wirklich SCHÖNE Photos zu machen.

I had a bad cold (still suffering!), so I did not dare to leave the house in order to shoot some BEAUTIFUL pics.

Hannelore Hoger (09.12.12)


Hannelore Hoger ist leicht verschnupft. Kein Wunder - der Winter ist hereingebrochen und sogar in Bielefeld liegt etwas Schnee. Doch das kann einen echten Profi nicht abschrecken und so unterhält Frau Hoger ziemlich genau zwei Stunden lang mit teils köstlichen, teils traurigen und manchmal auch nachdenklich stimmenden Abschiedsbriefen von Frauen. Diese liest sie natürlich nicht nur vor, sie spielt sie. Sitzend. Allein durch Mimik und Stimme (herrlich verraucht: die Dietrich!). Unterstützt wird sie von Siegfried Gerlich, der am Flügel immer wieder kleine Atempausen schafft. Unaufdringlich spielt er Chopin oder Debussy, die Hoger wippt dann und wann dazu mit den Füßen. 
Im zweiten Teil kommen Texte von Kurt Tucholsky zu Gehör, wieder wunderbar vorgetragen. Die Zugabe sollte dann dem großen Humoristen Loriot vorbehalten sein. Doch nach der Hälfte von "Der Feierabend" (Stichwort: "Du sitzt da?") geht es nicht weiter, ein Zettel fehlt. Da amüsiert sich nicht nur das Publikum, auch Frau Hoger wird durch diesen Fauxpas zu einem herrlichen Lachen geleitet. Ersatz ist indes schnell gefunden: "Das Ei" - ebenfalls von Loriot. Köstlicher hätte der Abend kaum enden können. Schnupfen hin oder her.

Freitag, 30. November 2012

Fraktus

Fraktus - eine DER Kultgruppen aus den 80er Jahren. Urväter des Techno. Oder so ähnlich. Jedenfalls nicht ganz so bekannt wie Kraftwerk, aber doch mindestens so einflußreich. 1983 nach einer Beinahekatastrophe (bei einem Konzert fängt es an zu brennen) aufgelöst wagen sich Fraktus ein Vierteljahrhundert später an ein Comeback. Und "wagen" ist hier nicht untertrieben, denn die Bandmitglieder sind eher zerstritten und so richtig will der Funke zunächst nicht überspringen. Die ersten neuen Aufnahmen führen zu nichts und ein überraschend angekündigter Auftritt beim Melt!-Festival endet in Buhrufen. Produzent Alex Christensen (!) prahlt lieber mit seinem teuren Equipment und verhunzt die Aufnahmen der Band. Schließlich aber finden die Bandmitglieder zu sich bzw. ihrem Sound und schaffen mit einem Konzert in einem Parkhaus ein kleines aber feines Comeback.



Diese wahnwitzige Geschichte (initiiert von Produzent Roger Dettner) wird hier ziemlich ungeschminkt gezeigt. Man scheut auch nicht vor unangenehmen Szenen zurück, offenbar ist hier nur wenig Material auf dem Boden des Schneideraums gelandet. Die Mitglieder von Fraktus sind sich nicht gerade grün, Sänger Dickie Schubert fällt immer wieder durch Wortstolpereien auf (und versucht sich sogar an englischsprachigen Texten!), Keyboarder Torsten Bage will eigentlich nur Kohle scheffeln (nicht umsonst verdient er seinen Lebensunterhalt mit Partyhits auf Ibiza) und Elektroniker Bernd Wand pflegt seine Exzentrik bis zum Exzess. Doch gerade diese Szenen machen diese Doku so interessant. Auch Kultmusiker sind letztlich nur Menschen. Abgerundet wird alles durch eingestreute Ehrerbietungen bekannter Musiker von Dieter Meier (Yello), Blixa Bargeld (EN), Stephan Remmler und vielen anderen. Sie bekennen sich zu Fraktus - was manchmal erstaunt, doch letztlich nicht verwundert. Oft sind es eben die Künstler die gerade so am Zeitgeist vorbei handwerken, die auf unterschiedliche andere Künstler Einfluß haben.

Fraktus gehen auch wieder auf Tour und ein Album gibt es auch. Vielleicht ist das letzte Kapitel der Musikgeschichte (so der Untertitel des Films) doch noch nicht geschrieben.

Fraktus Offiziell Online

Sonntag, 18. November 2012

The Beatles Vinyl Stereo Box Set (Parts III - VIII)

Hoppla - da ist es!


 Whoops - there it is!
Wenn die letzte Umhüllung gelöst ist kann man oben den Deckel öffnen....

Once the final wraparound is gone you may open the box set like this...
Die Musik ist natürlich ohne Zweifel ganz hervorragend. Ein besonderer Höhepunkt ist das gut 200 Seiten dicke Buch mit zahlreichen Photos sowie einer Menge Text zu jedem Album (und dem Herstellungsprozess der Remaster Versionen).


The music is of course and without a doubt superb. Another highlight is the 200+ pages book with tons of photos and a lot of reading material (even on the manufacturing process of the remaster versions).


Samstag, 17. November 2012

Freitag, 16. November 2012

Handle With Care: The Beatles Stereo Vinyl Box Set


2009 kamen die Alben der Beatles remastered auf CD heraus. In Stereo und Mono. Nun gibt es diese Versionen auch auf Vinyl. Nur in Stereo. Bis man sich (vielleicht) doch noch anders entscheidet. Wir werden sehen. Jedenfalls versteckt sich die Box inklusive eines dicken Hardcoverbuches in dem hier zu bestaunenden Karton. Dem Wirken der vier liverpooler Kanalratten sicher mehr als angemessen. Leider habe ich keine Waage im Haus, aber der Versandkarton vom Musik-Versandhandel meines Vertrauens wog laut Aufkleber gut 14 kg.-Fortsetzung folgt-

The Beatles' albums were released as remastered CDs in 2009. Both in stereo and mono. Now these versions are available on vinyl. Stereo only. Until one (maybe) decides otherwise. We will see. Anyway, the Box Set including a hardback book hides in a cardboard box you may marvel at. Quite appropriate considering the body of work of those liverpudlian sewer rats. Unfortunatley I do not own a weighing machine, but the cardboard box in which it came weights some 14 kilograms according to the address label/sticker/thingy. -to be continued-

Mittwoch, 14. November 2012

TUNE!

Jawohl, der Amazonenshop hat es mir gemailt! "Tune" wird bald in einem Briefkasten in meiner Nähe aufschlagen. Hip Hip...





Yes! The mighty Amazonshop confirmed via mail! "Tune" will soon be delivered to a postbox near (and dear) to me. Hip Hip...

Donnerstag, 1. November 2012

What Happened To The STAR WARS that I used to know?


 

Disney kauft also Lucasfilm. Ist dies das Ende? Niemand weiß es - vermutlich nicht mal George Lucas. Immerhin ist dieser Clip auf www.starwars.com zu sehen - offensichtlich hat er noch ein wenig Humor. 

So Disney is buying Lucasfilm. Is this the end? Nobody knows - probably not even George Lucas. This clip can be seen on www.starwars.com - so obviously he still has some sense of humour. 

Samstag, 13. Oktober 2012

The John Lennon Letters


Da Deutschland in Sachen Popmusik noch immer ein Entwicklungsland ist mußte wohl ein Photo des Künstlers um den es in diesem Buch geht aufs Cover. - Ansonsten famos aufgemacht (wenn auch nicht druckfehlerfrei!).

Since Germany is still a developing nation when it comes to pop music a photo of the artist involved just had to be on the cover. - Apart from that it's splendid (a few typos though!).

Samstag, 6. Oktober 2012

LP # 660: Izitso

Heute habe ich auf dem nahe gelegenen Flohmarkt drei LPs gekauft. Eine davon ist "Izitso" von Cat Stevens, veröffentlicht 1977. Dieses Album habe ich als Kind bereits besessen. Mein Bruder schenkte mir wohl Anfang der 80er diverse Alben und dieses war darunter. Etwas später habe ich es dann entsorgt und nun eben wiedergefunden.

Es ist seltsam dieses Album nach so vielen Jahren wieder zu hören. Die Melodien sind sofort wieder da, so in etwa einer hundertstel Sekunde bevor die Musik aus den Lautsprechern kommt. Irritierend. Und schön. Cat Stevens ist hier nicht mehr der Folkie von "Teaser And The Firecat", der allein auf seiner Guitahre spielt und nebenbei das Tonband laufen läßt. Hier spielen etwa zwei Dutzend Leute die Songs, die allesamt irgendwie leicht (aber nur ganz leicht) verschrobene Popsongs sind ("Killin' Time" würde ich sogar schon als Funk bezeichnen). Auch heute noch kommen mir Betonungen oder Akkordwechsel hier und da seltsam vor, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl genau diese kuriosen Melodien die ganzen Jahre über im Kopf gehabt zu haben. Kann es sowas geben? 
Zwei Instrumentalstücke sind auch auf dem Album, hier blubbert und fiept ein damals mutmaßlich hochmodernes elektronisches Gerät. Ich erinnere mich daran überlegt zu haben wie man denn wohl ein Wort welches sich "doughnut" schreibt ausspricht (der bellende Hund im Song "Was Dog A Doughnut" war keine echte Hilfe). Und erst der Titel des Albums! Mein Cousin entschied damals es würde sich "Iziit-so" aussprechen. Mein Bruder meinte in einem Anfall von Güte "Is it so?" (und zwar mit einem Upperclass-Akzent), aber das wollte mein Cousin nicht glauben (vielleicht ein erster Fingerzeig in Richtung späterer Dickköpfigkeit die ihn einmal beinahe das Leben gekostet hat, aber davon -vielleicht- ein anderes Mal mehr).
Schwer vorstellbar wie (und ob) ich als Kind Anfang der 80er mit dieser Platte anderen auf die Nerven gegangen bin. Nicht daß es Diskussionen gegeben hätte, aber das Album war damals immerhin schon ein paar Jahre alt, Englisch sprach damals kaum jemand meiner Altersklasse (ich natürlich auch nicht) und es dämmerte das herauf, was später als "Neue Deutsche Welle" bekannt werden sollte (aber im Grunde nur dessen Sargnagel gewesen ist). Für mich war dieses Album aber eine eigene kleine Welt. Angefangen von den Kindern auf dem Schulhof bei "(Remember The Days Of The) Old Schoolyard" über die eingespielten Jubler und Geräusche in "(I Never Wanted) To Be A Star" bis zu dem bereits erwähnten Hund war so etwas im wahrsten Wortsinn für mich damals unerhört.
 

Die simplen Kinderzeichnungen auf der Innenseite des Klappcovers hatten mich damals "inspiriert" das Cover noch weiter zu "verschönern". So schmierte ich mit einem Stift namens Edding herum, aber so richtig wollte nichts zu den Originalen auf dem Cover passen. Wohl auch ein Grund die Platte ein paar Jahre später wegzuwerfen.

Im Jahr der Veröffentlichung dieses Albums legte Cat Stevens (der wirklich natürlich ganz anders heißt) diesen Namen ab und wandte sich dem Islam zu. Außerdem wurden "Never Mind The Bollocks Here's The Sex Pistols",  "The Clash" und "Trans-Europa Express" (von Kraftwerk) in jenem Jahr veröffentlicht.

Cat Stevens: Izitso / Island 28 824 XOT / 1977

Sonntag, 23. September 2012

Volkswagen (Jubiläumskäfer)

Der letzte seiner Art. 1985 gab es den letzten offiziellen Käfer bei Volkswagen zu kaufen. Limitiert auf 2400 Exemplare gab es danach nur noch Grauimporte aus Mexiko, bevor 2003 die Ära des wohl besten Autos der Welt endete. Das abgebildete Exemplar war zum Zeitpunkt des Photos käuflich zu erwerben, aber leider...













The last of its kind. In 1985 the last official "Beetle" was available through Volkswagen (in Germany). It was limited to 2400 units and after that only reimportet "Beetles" from Mexico were available, up until in 2003 the era of the best car in the world ended. At the time of the picture being taken this car was for sale, but unfortunatley...



Sparrenburg verhüllt






Diverse Raumausstatter haben das Wahrzeichen anläßlich des 125jährigen Bestehens der Kreishandwerkerschaft. Schick, oder?

Samstag, 22. September 2012

Get Well Soon (21.09.2012)



Gestern Berlin - heute Bielefeld. Kein Problem für Konstantin Gropper, Kopf des Projekts "Get Well Soon". Erstmals sei er in der Innenstadt von Bielefeld gewesen und habe sich gleich heimisch gefühlt. Das meint der Mannheimer als Kompliment. Und: "Sehr sympathisch, diese Underdog-Städte".
Was anderswo vielleicht als Anwanzerei verstanden würde löst im Forum eher Gelächter aus und wird schlußendlich auch beklatscht. Und das zu recht, denn sehr viel mehr wird Gropper heute (bzw. gestern) Abend nicht erzählen. Da läßt er lieber seine Musik sprechen, obwohl (oder weil) die es dem Zuhörer auch nicht immer einfach macht.
Doch was die 6 Musiker/Multiinstrumentalisten mit Schlagzeug, Bass, einer Armee an Guitahren, Keyboards, Schallplattenspieler (inkl. Aerobic-Platte von Sydne Rome!), Triangel, Geige, Trompete, Posaune, Becken, einem Instrument welches der Autor als Vibraphon zu erkennen glaubt sowie diversen anderen klangerzeugenden Geräten auf der winzigen Bühne darbieten läßt den Zuschauer (und vor allem -hörer) fast atemlos zurück. Wer sich auf diese Musik einläßt wird reich belohnt. Zwar überwiegen die sanften, fast melancholischen Töne die fast verträumt daher kommen - doch wenn "Get Well Soon" rocken, dann rocken sie. Das Schlagzeug treibt dann die anderen Instrumente vor sich her, doch diese lassen sich kaum einschüchtern. Schon wird das Tempo wieder herausgenommen und der geneigte Zuhörer kann wieder schwelgen und sich auf einem breiten Klangteppich ausbreiten. Doch bevor Langeweile sich ausbreiten kann wird wieder ein Gang hochgeschaltet: Entweder endet das Lied und nach kurzem aber heftigen Beifall beginnt ein neuer Song, oder aber mitten in einem Lied ändert sich das Tempo (vielleicht auch noch der Takt dazu)... Wie gesagt: Einfach ist das nicht immer. Aber einfach schön. Und tanzen kann man dazu auch, was einige im Publikum teils eindrucksvoll unter Beweis stellen. Und Rock'n'Roll war ja mal Tanzmusik, wie uns vor etwa 20 Jahren der heilige Bono erzählt hat.
Wie so häufig endet auch dieses Konzert viel zu früh. Gropper verabschiedet sich "Bis zum nächsten Mal!". You better you bet.

Get Well Soon Offiziell Online
Charlie Barnes Offiziell Online (Vorgruppe)


Sonntag, 16. September 2012

Mercedes-Benz 190 SL



Wer grinst denn da hinten in der Ecke?









 Who's smiling at the back, eh?

Volkswagen (Herbie)

Fake! (But beautiful)


Are you kidding me??

Samstag, 15. September 2012

Andreas Rebers

Andreas Rebers ist einer der besten deutschen Kabarettisten. Er ist politisch, er ist anstrengend, er ist unerbittlich. Ein tolles Interview mit Andreas Rebers führte Kerstin Völling.

Urlaub / Holiday





*seufz*

*sigh*

Mittwoch, 12. September 2012

Girls With Slingshots







Ein ganz erstaunlicher Online-Comic von Danielle Corsetto. "Girls With Slingshots" läuft seit 2004 (!) und wer heute anfängt den ersten Comic zu lesen sollte besser eine Menge Zeit mitbringen, denn er läßt einen nur schwer (bis gar nicht) los. So ging es jedenfalls mir. Die Abenteuer von Hazel und ihren Freunden drehen sich in der Regel um Beziehungen, Sex und so ziemlich alles was damit zusammenhängt. Dabei wird genüßlich mit so manchem Stereotyp gespielt und die Charaktere selbst werden ebenfalls immer wieder durch den Kakao gezogen. - Vor kurzem war der Server auf dem die Serie läuft nicht erreichbar und Frau Corsetto mußte auf Tumblr ausweichen. Nun aber läuft alles wieder und der Comic ist unter dem vorgenannten Link zu erreichen (daher das "Wir sind noch nicht tot").

Samstag, 18. August 2012

Metamo.... was??



(Quelle: www.tagesschau.de)


Gut, es ist kein wirklich deutsches Wort. Trotzdem kann man es doch richtig schreiben, oder?
Metamorphose kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie "Umgestaltung" oder "Verwandlung". 


Mittwoch, 15. August 2012

Rettet "Tune" von Derek Kirk Kim






"Tune" ist mein Lieblings-Webcomic. Geschrieben wird die Geschichte von Derek Kirk Kim, gezeichnet wird sie von von Les McClaine (wobei die ersten 10 Kapitel von Herrn Kim gezeichnet worden sind). Die Online-Version von "Tune" findet man hier.

Doch wie das im Leben so geht: Am Ende geht nichts ohne das liebe Geld. Der erste Band von "Tune" erscheint im November 2012, der zweite folgt (hoffentlich) bald. Leider will der Verlag nun erstmal sehen wie gut sich dieser erste Band verkauft bevor er in den dritten investiert. Daher mein Tip: Den ersten Band kaufen und sich daran ergötzen!

Doch worum geht es nun in "Tune"? Auf der offiziellen Website heißt es

"TUNE is a sci-fi slice-of-life romantic comedy adventure of interdimensional proportions."

Wie soll man dieses übersetzen? Vielleicht so: "Tune" ist ein wissenschafts-fiktion-scheibchen-vom-Leben romantische Komödien Abenteuer von interdimensionalen Ausmaßen. Oder so. Jedenfalls geht die Geschichte so: Andy Go beendet sein Studium an der Kunsthochschule. Er meint er sei reif für einen richtigen Job. Und der soll natürlich etwas mit Kunst bzw. Comics zu tun haben. Aber das ist natürlich einfacher gedacht als getan und am Ende bewirbt er sich für so ziemlich JEDEN Job für den er auch nur annähernd in Frage kommt. Schließlich wird ihm ein Traumjob angeboten: Für eine Riesensumme Geld soll er sich in einem Zoo ausstellen lassen. Ja, richtig gelesen! Dieser Zoo befindet sich jedoch in einer anderen Dimension als der unsrigen und diese Dimension erreicht man mittels des "Tuner". 

Klingt verrückt? Ist es auch. Irgendwie. Aber es ist eben toll-verrückt und nicht verrückt-verrückt oder gar blöd-verrückt. Derek Kirk Kim schafft es hier (wieder!)  den Leser in eine Geschichte hineinzuziehen und ihn an sie zu fesseln.

"Tune" ist spannend.
"Tune" ist witzig.
"Tune" ist einfach ein verdammt guter Comic.

Oh: Und wie man am Cover erkennen kann - Andys Liebesleben (wenn man von einem solchen sprechen kann) in Form von seinem Schwarm Yumi spielt natürlich auch eine Rolle!







Samstag, 28. Juli 2012