Samstag, 22. Juni 2013

Aargh!


Ohne Worte!

Dead Can Dance (21.06.2013)


16 Jahre sind seit dem letzten regulären Album vergangen. Die letzte Konzertreise ging immerhin 2005 über die Bühnen. Damals war es eine Art Best-Of mit den obligatorischen neuen Songs. Jetzt also ein neues Album (welches nach der langen Pause erstaunlich gut an den DCD-Klang von früher anknüpft) und eben neue Konzerte.

Was kann ich schreiben? So schwer es schon fällt die schier unglaubliche Klangfülle und Bandbreite von DCD in Worte zu fassen, so schwierig ist es ein Konzert (manche sagen: Messe!) von Lisa Gerrard, Brendan Perry und deren famosen Mitmusikern zu beschreiben. - Die Lokalität (ein Amphitheater) ist irgendwie ziemlich passend. Glücklicherweise spielt auch das Wetter mit. Tags zuvor zog noch ein heftiger Sturm über Deutschland hinweg, doch heuer hatten die Wettergötter ein Einsehen. Ein leichter Regenschauer NACH dem Konzert - das war alles. So konnte man sich ungestört der Musik hingeben. Ungestört? Naja, fast. Der Beginn war mit 20 h angegeben, tatsächlich ging es etwa eine Viertelstunde später los. Doch noch während es zweiten und dritten Songs trudelten Leute ein, fanden jedoch in der Regel schnell ihre Plätze und hielten Andacht (von wegen: Messe!). Da soll es beim Auftritt in Berlin Leute gegeben haben... aber ich schweife ab.



Wie gesagt: Die neuen Songs knüpfen gut an die alten Bande an - und auch live machen diese etwas her, auch wenn der spontane Applaus (natürlich) bei den Klassikern wie "Sanvean" oder "Nierika" aufbrandet.

"Children Of The Sun"

"Sanvean"
 Sehr bewegend gerät "The Host Of Seraphim". Es wird einem kürzlich verstorbenen Mitglied der Familie des Tourmanagers gewidmet. Es gibt erste stehende Ovationen...


"Ime Prezakias"
 Brendan Perry hat seine Vorliebe für feinste Liedermacherkunst nicht verloren. Er trägt ein griechisches Lied aus den 1930ern vor, als (auch) Griechenland in einer starken Wirtschaftskrise war und sich die ersten rechten Gruppierungen aufmachten das Land zu unterdrücken. Nach beeindruckenden stimmlichen Leistungen meint er "Not bad for a guy, eh?" Tatsächlich ist seine Stimme markant und mächtig wie ehedem. Leider wird ihr Klang hier und da während des Konzertes etwas vermanscht. Schade, denn Lisa Gerrard klingt so gut wie kristallklar aus den Lautsprechern.

"All In Good Time"
Brendan: "Ihr seid wundervoll!" - So are you!

"The Ubiquitous Mr. Lovegrove"

"Dreams Made Flesh"


"Return Of The She King"
Das Ende des Konzertes gerät leicht erhebend. 2005 war "Hymn For The Fallen" ein etwas zu langes leicht bluesig eingefärbtes Stück. 2013 geht man frohen Mutes nach Hause. Auch weil zumindest Brendan Perry an diesem Abend fast schon zum Entertainer mutiert ist. Tanzend, den Rhythmus mit dem Arm staksend und auch redegewandt hat er offenbar viel Freude am Konzert. Lisa Gerrard spricht kein Wort, doch ihr beseelter Blick und die Kusshände fürs Publikum am Ende des Konzertes sagen mehr als tausend Worte.



Mittwoch, 19. Juni 2013

Hallo Herr Hummel (Summertime II)

Das ist die Luftfeuchtigkeit!














Air humidity galore!
Schon besser.














That's much better. 

Hallo Herr Hummel!














Hello Mr Bumblebee!

Summertime I