Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Sonntag, 21. Dezember 2014

Funke Im Regen

"Sparkle In The Rain" wird 30 Jahre alt. Es war das 6. Studioalbum der Band und brachte erstmals den "Stadionsound" der Simple Minds in die Ohren aller. Das war damals eine recht radikale Abkehr von den eher new wave-mäßigen Klängen der frühen 1980er und bereits Lichtsjahre von den Anfängen als vom Punk beeinflußte Band entfernt. Kommerziell geschadet hat es ihnen nicht: Es war ihre erste Nummer 1 im Vereinten Königreich. Nun wird das Album also im Frühjahr 2015 wiederveröffentlicht, und es gibt (wie heute üblich) einen Haufen Formate, darunter auch ein Super Deluxe Set, welches neben dem Album sowie einem Silberling mit Single-B-Seiten auch ein Konzert (natürlich aus Glasgow) vom Februar 1984 enthält. Dabneben gibt es noch eine DVD mit den Videos, TV-Auftritten sowie den berühmten Fünfpunkteins Mixen für denjenigen, der mindestens ein Dutzend Lautsprecher in seinem Musikzimmer für optimalen Klangempfang aufgestellt hat. Für den Vinylliebhaber gibt es Album leider nur ohne Extras nochmals zu kaufen, was schon eine Enttäuschung ist. Zumindest die gesammelten B-Seiten hätten es nochmals aufs Vinyl schaffen müssen, idealerweise jedoch das Konzert, da dieses bisher komplett nicht veröffentlich worden ist.

Jedenfalls darf man wohl gespannt sein, ob auch die nachfolgenden Alben im Laufe der Zeit eine ähnliche Wiederveröffentlichung erleben, vor allem zu "Once Upon A Time" hätte sicher so mancher Fan gern ein wirkliches Livealbum, den "Live In The City Of Light" kann man als solches wohl kaum durchgehen lassen und qualitativ durchaus hochwertige Bootlegs gibt es ja zu genüge. Also: Weiter so, Minds!

VÖ: März 2015 (vermutlich)

Samstag, 13. Dezember 2014

Zitat

“Deshalb bin ich enttäuscht wenn budgetäre Zwänge ausgerechnet zu Kürzungen bei den kleinsten Etats, denen für Kultur,  führen. Kulturetats sind klein und sensibel, sie eignen sich nicht für Haushaltssaniserungen. Da wird mehr an Leben zerstört als an Geld gewonnen.
Was einmal an kultureller Infrastruktur vernichtet wurde, entsteht ja nie wieder.”

(Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien im SZ, Feuilleton. Mi 19.03.2014)                  

Montag, 1. Dezember 2014

Bank II

Oktober - 2011 - October

Sonntag, 30. November 2014

Die Macht Erwacht

.. oder ist's die Kraft? Vielleicht doch der Saft? In einem Jahr wissen wir mehr!

Samstag, 22. November 2014

Simple Minds - Big Music

Verdori. Da hat sich glatt ein Fehler einschleichen wollen, ich schrieb "Bug Music"... und irgendwie passt das auch, denn der Käfer oder vielmehr Wurm ist in diesem Album tatsächlich drin. Nachdem U2 mit ihren "Songs Of Innocence" schon zu langweilen wußten legen ihre schottischen Kollegen nach: Ein dutzend durchschnittlicher Songs, die man so oder ähnlich anderswo schon so oder besser gehört hat. 

Anfang des Jahres konnte mich die Band live noch überzeugen, anschließend kam mit "Live At The Glasgow Hydro SSE" noch ein tolles Video/CD-Bündel auf den Markt. Im Interview der Deluxe-Version betont Jim Kerr nochmal Simple Minds sei immer mehr ein Live-Vehikel als eine Studio-Band gewesen und beim Hören ihres neuesten Tonträgers versteht man das einerseits und andererseits eben auch nicht. Einerseits: Die Album ist Mist. Andererseits: Wieso gelingt es nicht die (noch) vorhandene Potenz bei Konzerten im Studio umzusetzen? Der geneigte Fan kann hier nur den Kopf schütteln, leider. Keyboarder Andy Gillespie durfte sich austoben und tief in die Trickkiste greifen, dazu programmierten Gavin Goldberg (Simply Red, Imelda May und andere) sowie Andy Wright (Simply Red, Imelda May und andere) eher stumpfe Bierzeltbeats, die die Guitahre des Charles Burchill in den Hintergrund drängen. Und ob tatsächlich der famose Mel Gaynor bei allen Songs das Schlagzeug bedienen durfte kann wohl auch bezweifelt werden. 

Zu allem Überfluß gibt es mit "Blood Diamonds", "Let The Day Begin", "Broken Glass Park" sowie "Kill Or Cure" einen Haufen Stücke die bereits (in anderen Versionen) auf diversen Formaten seit geraumer Zeit erhätlich sind. Auch "Big Music" kennt man vom vorgenannten Video aus Glasgow (wo der Song uraufgeführt wurde). Die restlichen Songs sind um diese Stücke herumgruppiert worden und klingen eher wie B-Seiten als es sowas noch gegeben hat.

"Blindfolded" ist das vielleicht beste Stück des Albums, es erinnert entfernt an die "dunklen" Songs aus der Zeit von "Empires And Dance" oder "Sons And Fascination/Sister Feelings Call". Der Song ist auch eine nette Brücke zum Vorgängeralbum, wo es mit "Moscow Underground" schon ähnliche Stimmungen zu hören gab.  "Midnight Walk" beginnt mit Synthiegeplätscher (erinnert entfernt an Kraftwerk), doch sobald Schlagzeug und der Wummerbass einsetzt ist die Stimmung dahin. Ein Schlager, der Anfang der 80er noch durchgegangen wäre, aber nur mit den entsprechenden analogen Geräten. Und so geht es dann auch weiter: "Honest Town" hat B-Seiten-Qualität. "Big Music" wummst recht ordentlich, doch der Song fängt erst live an zu leben (siehe oben). "Human" könnte auch ein Überbleibsel von Helene Fischer sein, "Blood Diamonds" ist nett, aber die Keyboardmelodie ist dann doch nur leicht über Schützenfestniveau. Pech. Einzig "Broken Glass Park" ist gegen Ende des Albums nochmal ein Lichtblick, auch wenn hier einiges an Realschulabschlußfeier erinnert. Der Text ist toll (soweit ich ihn verstehe) und die Melodie schön ohne sich so richtig anzubiedern. - Ehrlich, die tollen Kritiken (Mojo: "Their best album in 30 years", NME: "This is the Simple Minds we want. 7/10") kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt einige tolle Ideen und ganz sicher Verweise auf die Zeit vor gut 30 Jahren, aber sie sind dann doch in moderner nullachtfünfzehn Keyboardsoße ertränkt worden. Schade drum.

Vielleicht sollte man sich diese Band tatsächlich wohldosiert alle paar Jahre live geben und die Alben einfach vergessen (zumindest die nach 1989 veröffentlichten). In diesem Sinne: "Lemme see your hands!"

Sonntag, 9. November 2014

Opium Fürs Volk!






Schon seltsam was man am Wegesrand alles so findet. Da hat doch tatsächlich jemand einen Brief mit Klebeband an ein Verteilerhäuschen gepappt. Der Inhalt des Briefes ist allerdings nicht weniger verstörend.
Ich weiß gar nicht wie oft ich bei einer Abschrift hätte [sic!] eingeben müssen... und nein, ich schäme mich nicht diese kleingeistige Auseinandersetzung im Namen eines seit langer Zeit toten Zimmermanns öffentlich zu machen. 

Sonntag, 2. November 2014

Samstag, 1. November 2014

Bank I


März - 2009 - March

Samstag, 18. Oktober 2014

Im Angebot...

... ansonsten wär' das ja auch unbezahlbar!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Die Erstaunliche Spinne

 Natürlich nicht wirklich verwandt mit dem erstaunlichen Spinnen-Mann! Jedenfalls hat dieses Exemplar Gefallen an meinem Küchenfenster gefunden. Spekuliert es auf Lekkerli?

Ja doch, das Küchenfenster ist SAUDRECKIG!

Sonntag, 28. September 2014

Big Music! Big Music?



[Das Video kann man sich über www.simpleminds.com tatsächlich auch in Deutschland ansehen!]

Im Februar habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Konzert der Simple Minds gesehen und war begeistert. Anschließend gab es die 2 CD + 2 DVD-Sammlung "Celebrate - Live At The SSE Hydro Glasgow", wo man mit "Big Music" immerhin schon einen neuen Song offiziell hören konnte. Nun ist die Katze aus dem Sack: Anfang November erscheint also "Big Music", das neue Album der Minds. Und es enthält Songs die der geneigte Fan teils schon seit Jahren kennt: "Let The Day Begin" ist bereits auf dem letzten Album von 2009 enthalten, "Blood Diamonds" und "Broken Glass Park" sind seit geraumer Zeit Teil des Livesets (und waren auf Record Store Day-Platten erhältlich) und "Kill Or Cure" gibt es bereits in einer Version von "LostBoy AKA", dem Elektro-Soloprojekt von Jim Kerr. Das läßt erstmal nicht viel gutes ahnen, zumal die nun immerhin als Video veröffentlichte erste offizielle Single des Albums ("Blindfolded") stark an den Remix von Simon Heyward erinnert, den er eben für "Kill Or Cure" angefertigt hat.

Immerhin - wie es sich gehört ist das Album nicht nur als reguläre CD, sondern auch als "Limited Edition Box Set" erhältlich. Auf der Bonus-CD finden sich dann offenbar weitere Neubearbeitungen von bereits veröffentlichten Songs: "Swimming Towards The Sun" ... "Dancing Barefoot" ... Nun ja, vielleicht sind die neuen Versionen inspirierter? Immerhin: Auch eine Vinyl-Version ist erhältlich, und diese enthält einen Download-Code für das Album. Warum das erwähnenswert ist? Es gibt andere Bands die eine ähnliche Veröffentlichungsstrategie fahren (und vorher ein Sümmchen kassieren weil sie ihr Album "kostenlos" über einen Konzern verramschen lassen). Ein Download ist da auch gewünscht, aber muß halt extra bezahlt werden.
Bei aller Unkerei: "Blindfolded" sieht als Video etwas merkwürdig aus, klingt aber gar nicht so schlecht. Das Intro klingt verdammt modern und könnte von jeder aktuell hippen Band stammen, es folgt ein wenig Simple Minds-Zierrat und natürlich die Stimme Jim Kerrs. Klar, sehr "Kill Or Cure" - aber eben auch etwas dunkler, tanzbarer. Vielleicht hat die Rückbesinnung auf die ganz frühen Tage (Stichwort "5x5 Tour") doch geholfen? Wir wollen es hoffen. 

Samstag, 30. August 2014

Ein Künstler Vs. Amazon

Wem ein Megakonzern wie Amazon schon immer suspekt gewesen ist fühlt sich sicher seit geraumer Zeit bestätigt: Der Konzern nutzt gnadenlos seine Marktmacht aus - sehr zum Leidwesen nicht zuletzt von Künstlern die z. B. Bücher im Schweiße ihrer hohen Denkerstirn schreiben oder zeichnen. Mir hat das Gezänk um verzögerte Auslieferungen und Prozente sowie die Bezahlung von Arbeitnehmervergütungen bzw. Steuern und Abgaben schon vor geraumer Zeit gereicht. Zwar habe ich bei Amazon noch ein Kundenkonto, doch finde ich problemlos vor Ort (Ja, man kann auch nicht-virtuell einkaufen) oder auf anderen Websites die Produkte die ich gern hätte - und das nicht selten ebenso wie bei Amazon zum identischen Preis und auch mit ohne Porto. Was will ich also mehr? Ganz sicher nicht zum Boykott aufrufen, aber zumindest könnte doch jeder mal über sein Konsumverhalten nachdenken. Mehr Infos gibt es z. B. hier