Sonntag, 28. September 2014

Big Music! Big Music?



[Das Video kann man sich über www.simpleminds.com tatsächlich auch in Deutschland ansehen!]

Im Februar habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Konzert der Simple Minds gesehen und war begeistert. Anschließend gab es die 2 CD + 2 DVD-Sammlung "Celebrate - Live At The SSE Hydro Glasgow", wo man mit "Big Music" immerhin schon einen neuen Song offiziell hören konnte. Nun ist die Katze aus dem Sack: Anfang November erscheint also "Big Music", das neue Album der Minds. Und es enthält Songs die der geneigte Fan teils schon seit Jahren kennt: "Let The Day Begin" ist bereits auf dem letzten Album von 2009 enthalten, "Blood Diamonds" und "Broken Glass Park" sind seit geraumer Zeit Teil des Livesets (und waren auf Record Store Day-Platten erhältlich) und "Kill Or Cure" gibt es bereits in einer Version von "LostBoy AKA", dem Elektro-Soloprojekt von Jim Kerr. Das läßt erstmal nicht viel gutes ahnen, zumal die nun immerhin als Video veröffentlichte erste offizielle Single des Albums ("Blindfolded") stark an den Remix von Simon Heyward erinnert, den er eben für "Kill Or Cure" angefertigt hat.

Immerhin - wie es sich gehört ist das Album nicht nur als reguläre CD, sondern auch als "Limited Edition Box Set" erhältlich. Auf der Bonus-CD finden sich dann offenbar weitere Neubearbeitungen von bereits veröffentlichten Songs: "Swimming Towards The Sun" ... "Dancing Barefoot" ... Nun ja, vielleicht sind die neuen Versionen inspirierter? Immerhin: Auch eine Vinyl-Version ist erhältlich, und diese enthält einen Download-Code für das Album. Warum das erwähnenswert ist? Es gibt andere Bands die eine ähnliche Veröffentlichungsstrategie fahren (und vorher ein Sümmchen kassieren weil sie ihr Album "kostenlos" über einen Konzern verramschen lassen). Ein Download ist da auch gewünscht, aber muß halt extra bezahlt werden.
Bei aller Unkerei: "Blindfolded" sieht als Video etwas merkwürdig aus, klingt aber gar nicht so schlecht. Das Intro klingt verdammt modern und könnte von jeder aktuell hippen Band stammen, es folgt ein wenig Simple Minds-Zierrat und natürlich die Stimme Jim Kerrs. Klar, sehr "Kill Or Cure" - aber eben auch etwas dunkler, tanzbarer. Vielleicht hat die Rückbesinnung auf die ganz frühen Tage (Stichwort "5x5 Tour") doch geholfen? Wir wollen es hoffen. 

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