Sonntag, 30. November 2014

Die Macht Erwacht

.. oder ist's die Kraft? Vielleicht doch der Saft? In einem Jahr wissen wir mehr!

Samstag, 22. November 2014

Simple Minds - Big Music

Verdori. Da hat sich glatt ein Fehler einschleichen wollen, ich schrieb "Bug Music"... und irgendwie passt das auch, denn der Käfer oder vielmehr Wurm ist in diesem Album tatsächlich drin. Nachdem U2 mit ihren "Songs Of Innocence" schon zu langweilen wußten legen ihre schottischen Kollegen nach: Ein dutzend durchschnittlicher Songs, die man so oder ähnlich anderswo schon so oder besser gehört hat. 

Anfang des Jahres konnte mich die Band live noch überzeugen, anschließend kam mit "Live At The Glasgow Hydro SSE" noch ein tolles Video/CD-Bündel auf den Markt. Im Interview der Deluxe-Version betont Jim Kerr nochmal Simple Minds sei immer mehr ein Live-Vehikel als eine Studio-Band gewesen und beim Hören ihres neuesten Tonträgers versteht man das einerseits und andererseits eben auch nicht. Einerseits: Die Album ist Mist. Andererseits: Wieso gelingt es nicht die (noch) vorhandene Potenz bei Konzerten im Studio umzusetzen? Der geneigte Fan kann hier nur den Kopf schütteln, leider. Keyboarder Andy Gillespie durfte sich austoben und tief in die Trickkiste greifen, dazu programmierten Gavin Goldberg (Simply Red, Imelda May und andere) sowie Andy Wright (Simply Red, Imelda May und andere) eher stumpfe Bierzeltbeats, die die Guitahre des Charles Burchill in den Hintergrund drängen. Und ob tatsächlich der famose Mel Gaynor bei allen Songs das Schlagzeug bedienen durfte kann wohl auch bezweifelt werden. 

Zu allem Überfluß gibt es mit "Blood Diamonds", "Let The Day Begin", "Broken Glass Park" sowie "Kill Or Cure" einen Haufen Stücke die bereits (in anderen Versionen) auf diversen Formaten seit geraumer Zeit erhätlich sind. Auch "Big Music" kennt man vom vorgenannten Video aus Glasgow (wo der Song uraufgeführt wurde). Die restlichen Songs sind um diese Stücke herumgruppiert worden und klingen eher wie B-Seiten als es sowas noch gegeben hat.

"Blindfolded" ist das vielleicht beste Stück des Albums, es erinnert entfernt an die "dunklen" Songs aus der Zeit von "Empires And Dance" oder "Sons And Fascination/Sister Feelings Call". Der Song ist auch eine nette Brücke zum Vorgängeralbum, wo es mit "Moscow Underground" schon ähnliche Stimmungen zu hören gab.  "Midnight Walk" beginnt mit Synthiegeplätscher (erinnert entfernt an Kraftwerk), doch sobald Schlagzeug und der Wummerbass einsetzt ist die Stimmung dahin. Ein Schlager, der Anfang der 80er noch durchgegangen wäre, aber nur mit den entsprechenden analogen Geräten. Und so geht es dann auch weiter: "Honest Town" hat B-Seiten-Qualität. "Big Music" wummst recht ordentlich, doch der Song fängt erst live an zu leben (siehe oben). "Human" könnte auch ein Überbleibsel von Helene Fischer sein, "Blood Diamonds" ist nett, aber die Keyboardmelodie ist dann doch nur leicht über Schützenfestniveau. Pech. Einzig "Broken Glass Park" ist gegen Ende des Albums nochmal ein Lichtblick, auch wenn hier einiges an Realschulabschlußfeier erinnert. Der Text ist toll (soweit ich ihn verstehe) und die Melodie schön ohne sich so richtig anzubiedern. - Ehrlich, die tollen Kritiken (Mojo: "Their best album in 30 years", NME: "This is the Simple Minds we want. 7/10") kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt einige tolle Ideen und ganz sicher Verweise auf die Zeit vor gut 30 Jahren, aber sie sind dann doch in moderner nullachtfünfzehn Keyboardsoße ertränkt worden. Schade drum.

Vielleicht sollte man sich diese Band tatsächlich wohldosiert alle paar Jahre live geben und die Alben einfach vergessen (zumindest die nach 1989 veröffentlichten). In diesem Sinne: "Lemme see your hands!"

Sonntag, 9. November 2014

Opium Fürs Volk!






Schon seltsam was man am Wegesrand alles so findet. Da hat doch tatsächlich jemand einen Brief mit Klebeband an ein Verteilerhäuschen gepappt. Der Inhalt des Briefes ist allerdings nicht weniger verstörend.
Ich weiß gar nicht wie oft ich bei einer Abschrift hätte [sic!] eingeben müssen... und nein, ich schäme mich nicht diese kleingeistige Auseinandersetzung im Namen eines seit langer Zeit toten Zimmermanns öffentlich zu machen. 

Sonntag, 2. November 2014

Samstag, 1. November 2014

Bank I


März - 2009 - March