Sonntag, 28. Februar 2016

Hannah Und Ihre Schwestern

Vielleicht Woody Allens bester Film, jedenfalls ein verdienter Oscar für Michael Caine (Best Supporting Actor). Die Dramen der dargestellten Personen werden bestens rübergebracht und Woody als Hypochonder sorgt zur rechten Zeit für den einen oder anderen Lacher, damit der Film nicht allzu trocken rüberkommt. Ganz groß!

"Hannah und ihre Schwestern"
USA, 1986
Regie: Woody Allen

Sonntag, 21. Februar 2016

Adams Äpfel

Komödie? Drama? Krimi? Horror? Ja! Diese Genres in einen einzigen Film zu packen ist große Kunst. Mads Mikkelsen kommt sehr gut rüber (man vergleiche dazu "Casino Royale") und wer am Ende nicht "How deep is your love" mitsingt muß sich nicht wundern, wenn er als Amöbe enttarnt wird.

"Adams Äpfel"
DK, 2005
Regie: Anders Thomas Jensen

Sonntag, 14. Februar 2016

Getaway

Steve McQueen war der King Of Cool. In »Bullitt« und auch in »Getaway« sieht man genau warum. Der wortkarge Typ mit seiner schönen Frau (Ali McGraw) lässt sich in einen Bankraub verwickeln bei dem ein Mensch getötet wird. Doch die Schwierigkeiten fangen für das Paar damit erst an! - Ein Meisterwerk von Sam Peckinpah, welches auch über 35 Jahre nach der Entstehung wenig von der Faszination (und Spannung!) eingebüßt hat. Ein »must see«!

"Getaway"
USA, 1972
Regie: Sam Peckinpah

Mittwoch, 10. Februar 2016

Burke & Hare

Was ist hier bloß schiefgelaufen? Die Geschichte (übrigens basieren auf wahren Vorkommnissen und Personen) bietet sich für einen großartigen schwarzhumorigen Film an. John Landis ist ein alter Hase im Geschäft, die Ausstattung ist top und das Schauspielerensemble vielleicht nicht top, aber doch alles andere als schlecht. Trotzdem will hier kaum ein Gag zünden und mehr als der eine oder andere Schmunzler ist nicht drin. Warum nur? Vielleicht hat Herr Landis seine Glanzzeit längst hinter sich gelassen? Vielleicht hätte ein Tim Burton mehr aus dem Drehbuch geholt? Oder besser gleich ein "echter" Engländer? Vielleicht.... ach, was solls. "Glanzlos" (= 2 Sterne) trifft es am Ende ziemlich gut. Schade drum.

"Burke & Hare"
GB, 2010
Regie: John Landis

Sonntag, 7. Februar 2016

Sphere

Sharon Stone (die leider immer wieder auf »Basic Instinct« reduziert wird), Dustin Hoffman und Samuel L. Jackson (nicht zu vergessen: Peter Coyote!) sind gute bis sehr gute Schauspieler. Sie in einen Sci-Fi-Streifen zu packen ist schon eine ziemlich coole Idee - und sie geht sogar auf! - Was zunächst geheimnisvoll beginnt wird aber leider im weiteren Verlauf des Films etwas sehr verworren. Die Unterteilung in Kapitel mag man oder nicht (sie nimmt ein wenig die Spannung), das Ende ist aber doch ein wenig enttäuschend: Die Menschheit ist noch nicht reif für die »Sphäre« und die Protagonisten (Achtung, ich verrate hier den Schluß) vergessen einfach was sie erlebt haben. Hm. - Insgesamt erlebt man aber zwei unterhaltsame Stunden, und es ist ein wenig bedauerlich, daß die DVD mit keinem Making Of daherkommt um noch ein paar Hintergrundinfos zu geben. Ein (auch von den Produzenten?) offenbar vergessenes Juwel.

"Sphere"
USA, 1998
Regie: Barry Levinson

Freitag, 5. Februar 2016

David Bowie - Don't Be Fooled By The Name

Als diese Zusammenstellung 1981 erschien hatte David Bowie bereits eine sehr erstaunliche Karriere hinter sich (und sie sollte nur wenige Jahre später noch viel erstaunlicher werden). Versehen mit einem Photo, welches den Künstler ausgerechnet auf seiner 1978er Welttournee zeigt, bekommt man hier einen sehr frühen Bowie serviert: Die sechs Songs erschienen ursprünglich 1966 (!) auf 3 Singles für das Pye-Label. Bowie sah damals aus wie ein Mod und seine Musik (alle Titel wurde von ihm geschrieben) passt ziemlich gut dazu: Mittsechziger Pop, ein wenig Rhythm'n'Blues und sogar Anflüge von Psychedelia kann man hier hören. Alles noch sehr weit entfernt von "Space Oddity" oder gar den Spinnen vom Mars, aber doch mit einem gewissen Charme. 



Wie es sich für eine leicht dubiose Veröffentlichung gehört findet man keinerlei Informationen zu den Titeln auf dem Cover und sogar die Reihenfolge der Songs entspricht nicht der der ursprünglichen Singles: "Can't help thinking about me" war die 1. Single für Pye, der Song kommt jedoch an dritter Stelle (und seine B-Seite entsprechend an dritter Stelle der Rückseite). Das wurde auch später nicht geändert, als man diese Zusammenstellung als "The Pye Singles" wiederveröffentlichte, immerhin gab es dann aber ein wenig Text dazu. 

David Bowie - Don't Be Fooled By The Name - 10" Album - PRT DOW 1

Montag, 1. Februar 2016

Bank XVI

August - 2009 - August