Sonntag, 27. März 2016

Genie & Schnauze

Zwei brilliante Schauspieler in bester Laune! Caine und Kingsley glänzen und strahlen den ganzen Film hindurch und keine einzige Minute ist langweilig. Eine der wenigen wirklich gelungenen Persiflagen, offenbar mit viel Liebe gemacht. Auch für "ernsthafte" Sherlock Holmes-Fans ein MUSS. Nur bedauerlich, daß wir kein Making Of sehen können, ich wette alle Beteiligten hatten einen Heidenspaß.

"Genie & Schnauze"
UK, 1988
Regie: Thom Eberhardt

Sonntag, 20. März 2016

Barry Lyndon

Der Lieblings-Kubrick-Film von Mel Gibson. Das sollte niemanden davon abhalten sich den Film anzusehen. Selten wird man nach 3 Stunden sagen "Oh, schon zu Ende?". Bei diesem Film irgendwie schon. Obwohl das Tempo zunächst gewöhnungsbedürftig ist wird man bestens unterhalten. Von den technischen Finessen (nur natürliches Licht) sowie den Darstellern (u. a. auch Hardy Krüger) ganz zu schweigen! Ganz großes Kino. Im wahrsten Wortsinn!

"Barry Lyndon"
UK, 1975
Regie: Stanley Kubrick

Sonntag, 13. März 2016

Stellungswechsel

Einer der wenigen deutschen Filme (vielleicht sogar der einzige?) der unverkrampft an das Thema "Sex" herangeht. Wer auf große Brüller steht und Ja-Nee-Is-Klar-Humor ist hier falsch. Es darf eher geschmunzelt werden wie Gustav Peter Wöhler (statt Meg Ryan) einen Orgasmus in der Öffentlichkeit lautstark aufführt (manche finden das albern - ja, neee, is klar...) und am Ende eine Frau für 1000 Euro bekocht, deren Mann seit Jahren auswärts isst. ;-)

"Stellungswechsel"
D, 2007
Regie: Maggie Peren

Donnerstag, 10. März 2016

Die Pagode Zum Fünften Schrecken

Wahrlich kein Meisterwerk! Weder gehört dieser Film zur "klassischen" (deutschen) Wallace-Reihe, noch überhaupt zu Filmen die man kennen/gesehen haben sollte. Bob Cummings (wohl am bekanntesten durch Hitchcocks "Saboteure" und "Bei Anruf Mord") spielt hier erschreckend blass, die Handlung ist relativ abstrus und die Produktion leider ziemlich billig. In fast allen Straßenszenen schauen die (sonst unbeteiligten) Fußgänger in die Kamera, es gibt zahlreiche Continuity-Fehler und von "action" oder gar "Humor" ist hier nichts zu merken. Auf der DVD sind zwei Versionen des Films enthalten, die deutlich kürzere deutsche Fassung habe ich mir gar nicht mehr angetan. Schade um die Zeit.

"Die Pagode zum fünften Schrecken"
D/UK/FL, 1967
Regie: Joachim Linden, Jeremy Summers

Sonntag, 6. März 2016

Auf Der Jagd

Mir gefällt dieser Film besser als "Auf der Flucht". Bei Harrison Ford muß man halt doch ständig an Indy denken und ist etwas abgelenkt. Außerdem kommt Wesley Snipes wesentlich agiler daher. Tommy Lee Jones ist wieder mal ein harter (und cooler) Brocken der am Ende für Gerechtigkeit sorgt. Perfekte Unterhaltung für Chips und Cola.

"Auf der Jagd"
USA, 1998
Regie: Stuart Baird

Samstag, 5. März 2016

Akte X: Staffel 10

Mal ehrlich: Wer ist von dieser Staffel bisher begeistert? Die verschiedenen Trailer ließen natürlich alle Fanherzen höher schlagen, doch so wirklich in Schwung kommt die Serie (nach bisher 4 Folgen auf Pro 7) nicht. 

Das liegt zunächst einmal an den neuen Synchronstimmen für David Duchovny und Mitch Pileggi. Hier offenbart sich der große Schwachpunkt des Systems: Wenn ein (etablierter) Schauspieler nach Jahren eine "neue" Stimme bekommt ist das nicht nur irritierend, sondern schlichtweg störend und lenkt vom eigentlichen Geschehen ziemlich ab. Immerhin konnte die Stimme von Gillian Anderson gerettet werden, dafür hat sie sich für eine eher unvorteilhafte Frisur entschieden. Man kann halt nicht alles haben.

Und sonst? Außer dem Breitbandformat und ein wenig mehr Wumms (in der 1. Episode) nicht wirklich mehr. Mal wieder stürzt ein UFO ab und ein überlebendes Alien krabbelt davon (es überlebt immer irgendwie ein Alien!). Wir sehen wie es von einem hartherzigen Mitlitär erschossen wird, während ein unter Mißachtung aller Sicherheitsprotokolle und Zuständigkeiten eilig dazugeholter Militärarzt danebensteht. Wozu wurde der noch gleich dazugeholt? Ach, egal. Weiter geht es mit einem Einsatzkommando, das ein UFO in die Luft sprengt (schon erstaunlich wie wenig widerstandsfähig so ein Raumfahrzeug ist) und natürlich ein Entführungsopfer, welches am Ende wenig subtil getötet wird. Alles schon vor 20 Jahren gesehen. Genau wie die Teenager mit mehr oder weniger übersinnlichen Fähigkeiten oder dem Monster der Woche (welches sich zur Abwechslung mal in einen Menschen verwandelt). 

Man muß sich unweigerlich fragen ob der Akte X-Drops nicht schon ewig ausgelutscht worden ist (und das sage ich als Fan der ersten Stunde). Die Einschaltquoten (wenn man den Berichten im Netz Glauben schenken darf) sinken - und das völlig zu Recht. Die ganze Aura der Serie ist dahin (aber das war ja schon beim 2. Kinofilm so) und außer dem Team Duchovny/Anderson hat die neue Staffel erschreckend wenig zu bieten (mal ehrlich: es ist schon schön die beiden wieder zusammen zu sehen). Und zu allem Überfluß erwartet uns am Ende (Achtung: Spoiler!!) auch noch ein Cliffhanger! Kommt also tatsächlich noch Staffel XI? Bitte nicht!

The Manish Boys / Davy Jones & The Lower 3rd

1979 erschien diese unbetitelte Zusammenstellung erstmals. Sie enthält ganze zwei Singles, die von zwei Bands 1965 veröffentlich wurden. In beiden Bands war ein gewisser Davie (oder "Davy") Jones Mitglied. Er sang und spielte Saxophon oder Mundharmonika und änderte wenig später seinen Namen in David Bowie. Mitte der 1960er war er offenbar ganz schwer von Blues und R&B beeinflusst, was man aber bald nicht mehr spüren würde. Shel Talmy (Kinks, The Who) produzierte alle vier Songs.



Diese Variante der Platte erschien 1982 unter anderem als 12" und (siehe Photo) 10". Gut 10 Jahre später schienen die Songs (Bowie hatte "You've Got A Habit Of Leaving" zwischenzeitlich neu aufgenommen und als B-Seite der Single "Slow Burn" veröffentlicht) unter dem Titel "Bowie 1965!" als 7". Vorne drauf sieht man nur noch Herrn Bowie (obowhl auf dem Originalphoto die ganze Band zu sehen ist), hinten steht drauf wen man auf den Aufnahmen so hört: Jimmy Page! Nicky Hopkins! Glyn Johns! Those were the days. Jene 7" erschien dann auch wieder bei der Plattenfirma, bei der Bowie ursprünglich unterschrieben hatte, und bei der er (Ironie der Musikgeschichte) am Ende seines irdischen Daseins wieder landen würde: Parlophone. 

The Manish Boys/Davy Jones & The Lower 3rd - 10" EP - See For Miles - CYM 1

Dienstag, 1. März 2016

Bank XVII

Mai - 2015 - May