Sonntag, 21. August 2016

X-Men

Heute weiß das wohl niemand mehr, aber "X-Men" war tatsächlich der erste der neuen Comicverfilmungen, "Spider-Man" kam 2002 heraus und Batman begann 2005. Nach über 15 Jahren wird es wohl Zeit sich mal anzuschauen wie sich der Film gehalten hat.

Um es vorweg zu nehmen: Erstaunlich gut. Natürlich gibt es tolle Spezialeffekte, aber erstaunlich wenig bemüht coole Sprüche. Es gibt ein paar großartige Schauspieler (Patrick Stewart, Ian McKellen und Hugh Jackman) sowie einige die man schon wieder vergessen hat. Doch wie bei den vorgenannten Filmen steht auch hier die Geschichte durchaus im Mittelpunkt: Die Frage ob Mutanten gefährlich sind lässt einen ultrarechten Senator fast Amok laufen und gleichzeitig kämpfen zwei Gruppen von Mutanten um... ja, um was eigentlich? Die Vorherrschaft auf der Erde? Das wird nicht so ganz klar und ist wohl auch im Grunde egal (ein klassischer MacGuffin), es gibt aber allen Beteiligten die Möglichkeit ihre besonderen Kräfte einzusetzen, hier und da etwas zu demolieren und am Ende auf der Freiheitsstatue für (vermutlich) die Freiheit aller zu kämpfen.

Erwähnenswert ist auch noch Kürze des Films, der tatsächlich kaum länger als anderthalb Stunden braucht um diese (zugegeben: nicht gerade komplizierte) Geschichte zu erzählen. Noch immer sehenswert!

"X-Men", USA, 2000
Regie: Bryan Singer

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