Sonntag, 4. Dezember 2016

Cemetery Junction

Nun ja, nachdem der erste gute Gag (über Elton John, dessen Musik aufgelegt werden soll - statt "schwuler" klassischer Musik) vorüber ist, plätschert der Film so vor sich hin. Die Geschichte (man nennt das wohl "coming of age") ist ganz nett, doch so wirklich kommt der Film nicht in Schwung. Dazu haben die Charaktere doch zu wenig Tiefgang und es gibt einige unnötige Zoten. Die durchweg wenig bis überhaupt gar nicht bekannten Hauptdarsteller machen ihre Sache gut und auch an den Leistungen von Ralph Fiennes und Emily Watson gibt es nichts auszusetzen. Tatsächlich gehören die Szenen mit Watson zu den besten im Film, doch davon gibt es dann doch zu wenige. Schade, von dem Team Gervais/Merchant kann man durchaus mehr erwarten. 

"Cemertary Junction", UK, 2010
Regie: Ricky Gervais, Stephen Merchant

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